Fastenwoche
„Fasten heißt: lernen genügsam zu sein; sich von allem Überflüssigen lächelnd verabschieden; die einfachen, kleinen Freuden in Dankbarkeit genießen.“ meint Phil Bosmans. Fasten bildet ein heilsames Gegengewicht zum täglichen Konsum in unserer Welt des Überflusses. Bewusster Verzicht hilft uns, unsere innere Freiheit zu spüren und uns auf das, was uns wirklich wichtig ist, zu besinnen.
Dazu gehört auch, gut für unseren Körper zu sorgen: der „innere Hausputz“ beim Fasten ist ein Schritt in Richtung mehr Gesundheit.
Informationsabend am Dienstag, 31.01. 2012 um 19.00 Uhr
An diesem Abend werden allgemeine Informationen zum Fasten erläutert. Im Besonderen wird auf die verschiedenen Fasten-Methoden eingegangen. Sie können wählen, wie Sie fasten möchten: Fasten nach Buchinger mit Säften und Brühen, Früchtefasten mit rohem Obst und Gemüse oder Basenfasten mit basischer Kost.
Sie werden über die Entlastungstage und die richtige Vorbereitung auf das Fasten informiert. Für Erstfastende ist die Teilnahme an diesem kostenlosen und unverbindlichen Informationsabend Voraussetzung für die Teilnahme an der Fastenwoche.
Fastenwoche vom 17. - 24. Februar 2012 jeweils 19.00-21.15 Uhr
In dieser Woche treffen wir uns täglich (außer am Mi, 22.2.) für 2 ¼ Stunden. Die erste Stunde ist für das Fastengespräch reserviert. In das Gespräch fließen weitere Informationen zum Fastenprozess ein. Die zweite Stunde des Abends bietet ein fastenunterstützendes Programm und ist eine Mischung aus körperlichen Übungen, Entspannung und Informationen zu gesunder Ernährung. Eine Andacht gibt geistige Impulse für die Zeit des Fastens.
Der letzte Abend ist dem gemeinsamen „Abfasten“ gewidmet. Die Teilnehmer erhalten Informationen zum Kostaufbau und der Nachfastenzeit. Anmeldung bis einschließlich 10.02.2012 im Gemeindebüro der Markusgemeinde oder bei Frau Marx (Tel.: 05041-776 558). Kosten: 95 €, Partnerrabatt 20%. Annett Isabell Marx
Einige Notizen zum Fasten in Israel
Fasten war in Israel als Sühne für eigene oder fremde Sünden üblich. Man enthielt sich aber auch der Nahrung aus Trauer oder um ein Gebet wirksamer zu machen, an besonderen Unglückstagen und zum Versöhnungsfest (Ende September/Anfang Oktober). Um eine drohende Not abzuwenden, wurden auch Fastentage für das ganze Volk ausgerufen. Zur Zeit Jesu war es bei manchen Frommen üblich geworden, zweimal in der Woche zu fasten.


